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Zugelassener Zwinger von Snow White mit offiziellen Papieren

Geschichte

 

 

Wie der Samojede aus seiner Heimat nach England gelangte

Über die Ursprünge der Rasse informierte ich mich in dem sehr umfangreichen Buch von Erna Bossi.

Hier für den interessierten Samojedenfan eine Kurzfassung

  • 1898 brachte Duc d`Abruzzi von einer italienischen Expedition einen Hund Namens Houdi nach England. Auch ein anderer Hund Namens Russ findet man in den früheren Stammbäumen.

Ch. Antarctic Bru geb.1915 (Großväter Nansen und Antarctica Buck)

  • 1894 brachte F.G.Jackson von der Jackson-Harmsworth-Expedition alle überlebenden Hunde nach England.Unter ihnen war Nimrod. Die Farben variierten zwischen grau und dunkelbraun und natürlich weiß.
  • 1908 brachte Mr. Kilburn Scott Antarctic Buck und Trip nach England.
          Fast alle heutigen Samojeden können bis zu den Expeditionshunden
                     verfolgt werden.

 

 

 

 

Alle Informationen und Bilder stammen aus dem Buch von Erna Bossi.ASIN: B01B7SD7DA

Wesen des Samojeden

erste Beobachtungen der Forscher in der Wildnis

 

  • Ein Samojede läßt sich nicht zwingen. Er läßt sich aber ermutigen.
  • Es gab zwei unterschiedliche Typen der Rasse: nomadische Stämme hatten die Bjelker (weiße Hunde) welche als Zug und Jagdhunde verwendet wurden, die ansässigen Stämme hatten Rentierhüter oder Elchhundtypen (braun/weiße schwarz/weiße und rein weiße Hunde)

unsere Beobachtungen

 

  • Er ist ein agiler Hund und nur ein bedingter Wachhund. Als Schutzhund ist er nicht zu  gebrauchen, da er die Nähe des Menschen sucht. Nichts desto trotzt meldet er ungebetene Gäste dem Besitzer.
  • Er ist anhänglich und sehr verschmußt. Er ist aber auch selbständig da er selbst jagen mußte.
  • Er läuft gern und spielt gern. Ein 2 Stunden Marathon ist aber nicht nötig, da er sich sehr seinem Herrchen oder Frauchen anpasst. Wenn man selbst zum Beispiel faul im Garten in der Hängematte liegt,legt sich der Samojede sofort dazu egal ob er schon ausgepowert ist oder nicht.
  • Ein Samojede braucht Beschäftigung oder Zerstreuung. Sonst wird er "unglücklich".
  • Ein eingezäuntes Grundstück ist sinnvoll, da der Samojede die Gegend auf eigene Faust erkundet wenn Herrchen nicht anwesend ist.
  • Die Gartengestaltung ist dem Samojeden auch sehr wichtig. Ihm interressiert auch was unter der Grasnarbe zu finden ist.

Haltung und Erziehung

Haltung

 

  • Ein Samojede sollte nicht dauerhaft in einem Zwinger eingesperrt sein.
  • Er möchte nie  alleinsein. Deshalb muß Ihm das erst beigebracht werden.
  • Kinder sind fast immer willkommen. Wenn der junge Samojede aber schlafen oder ruhen will sollten die Kinder sich zurück ziehen.
  • Die Beschäftigung des Samojeden ist sehr vielfältig. Es ist fast alles möglich. Hier ein paar Beispiele: Fahradfahren, joggen, wandern, Schlitten ziehen, Ballspiel, Einkäufe tragen, Intelligenzspiele, Agility (siehe Fotos)               

Erziehung (eigene und Eberhard Trumlers Tipps)

 

  • Ab der 4.  bis zur 7. Lebenswoche beginnt die Prägunsgphase. Jetzt ist von dem Züchter vor allem gefordert sich ausgiebig mit den Hundekindern zu beschäftigen. Bei uns werden in dieser Zeit besonders viele Besucher empfangen um den Welpen viele unterschiedliche Eindrücke zu vermitteln. In dieser Zeit sind die kleinen so knuffig das man das nicht als Arbeit ansehen kann, sondern eher als den besten Zeitvertreib der Welt.
  • Ab der 8. bis zur 12. Lebenswoche erfolg das Absetzen vonder Mutter. Jetzt ist ein Sack Flöhe hüten einfacher. Die Heimbindung wird geringer. In der freien Natur übernimmt jetzt der Vaterrüde die Erziehung. Jetzt sollte der Welpe baldigst seinen neuen Besitzer finden und dieser ist jetzt gefordert, nicht nur das niedliche kleine Welpi mit in diesem Fall noch herrlichen Lächen des Samojeden zu sehen, sondern auch schon den erwachsenen Hund. Zum Beispiel wird bei uns in dieser Zeit das Hochspringen an den Beinen unterbunden. Es ist nämlich überhaupt nicht angenehm wenn der Samojede erwachsen ist und er zerkratzt mit seinen Krallen nackte Kinderbeine im Sommer. Auch darf der Welpe bei uns erst fressen wenn er die Erlaubnis von uns bekommt. Das klingt gemein, aber wenn ein Kind in der Familie ein Brötchen in der Hand hält darf er das auch nicht gleich klauen. Langanhaltendes Gebell, außer spielbellen, wird bei uns konsequent unterbunden.
  • Zum Thema Sauberkeit hier auch ein paar Worte: Es genügt schon Unmutsäußerungen und das konsequente Herrausbringen des Welpen (Am Anfang mindesten 6 mal am Tag) um dem Welpen zu zeigen wo er darf und wo nicht. Manche Besitzer haben in der Anfangszeit nicht so viel Zeit für den Welpen. Es empfielt sich immer ein paar Tage Urlaub zu nehmen. In der Zeit wo der Welpe allein ist, sollte er dort untergebracht sein wo es nicht so schlimm ist, wenn er sich erleichtert. Mann sollte auch bedenken das der Welpe erst ab einem bestimmten Alter sich das Bedüfniss anhalten kann.
  • Das Ziehen an der Leine sollte auch von Anfang an unterbunden werden. Wenn der Samojede einen Schlitten ziehen soll, ist es möglich ihm zu lernen nur mit einem angelegten Geschirr zu ziehen.
  • Schön ist es wenn der Samojede ohne Leine laufen kann. Leider ist dies in Städten nicht so einfach. Auch sollte niemals der Jagdinstinkt unterschätzt werden, denn alles was weghuscht ist besonders interresant. Wir empfehlen den Einsatz einer Schleppleine um den Ausreißer schnell wieder einzufangen.

 

 Fazit von uns:

Da der Samojede sehr intelligent ist und eine super Auffassungsgabe hat, kann man ihm alles Mögliche verbieten oder beibringen. Leider merkt er sich genauso leicht auch schlechte Angewohnheiten. Man sollte konsequent sein und das Lob an der richtigen Stelle einsetzen. Das bring viel mehr als eine Bestrafung.

Pfote